Besonderheit Marmorsaal

  1. OG über Grottensaal
  Abmessung 18,40m x 30,60m
  Fußboden mit wertvollem Marmor
  Decke über Grottensaal mit kunstvollen Stuckarbeiten
  Decke aus übereinanderliegenden, verzahnten und verbolzten Holzbalken je 30/36cm im Abstand von bis zu 0,9m
  1. Sanierung der Decke 1774 wegen Einsturzgefahr durch Fäulnis → entstanden durch Einbau der Balken und Schleifarbeiten am Marmorboden mit hoher Holzfeuchte
  Dabei wurde zwischen vorhandenen Deckenbalken neue abgesprengte Holzbalkenkonstruktion eingebaut
Dadurch Verringerung der lichten Balkenabstände auf ca. 15cm
  Damit Gewährleistung der Tragfähigkeit der Gesamtkonstruktion
  Die alten Balken waren drin geblieben, um die Stuckdecke zu erhalten, wodurch ein Fäuleübertritt auf die neue Konstruktion zur Folge hat
  1791: Zweite Sanierung der Decke erforderlich
Großteil der fäulnisbefallenen Balken ausgetauscht und Bohlenbelag erneuert, Belüftung verbessert
Dieser Zustand ist heute noch vorzufinden
Balkenkonstruktion von 1766 sind aufgedoppelten Balken (als A-Balken bezeichnet), 30/36cm, mit Zimmermannsverbindung durch Schubverzahnung und Bolzen
Die von 1774 (als Z-Balken bezeichnet) nach gleichem Prinzip mit einem Unterschied, dass Untergurte etwa 3,5m vor den Wandauflagern enden und dort an Streben anschließen, sodass Konstruktion ähnlich wie Sprengwerk trägt